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invers Software
 

2002-08-20: invers Software kauft Calamus-Rechte von MGI/Roxio

Was viele treue Calamus-Anwenderinnen und -Anwender längst nicht mehr glaubten:
invers Software kauft Calamus-Rechte von MGI/Roxio.

Die Calamus-Geschichte

invers hat sich schon 1995 um die Copyrights für Calamus SL bemüht, die damals noch bei DMC lagen. Leider kam es nie zum Vertrag, weil DMC das Komplettpaket Calamus SL und Calamus für Windows an die neu entstandene kanadische MGI Software Corp. verkaufte. MGI war aus der früheren Software-Handelsfirma ISD bzw. DMC Canada, einem Vertriebszweig von DMC, entstanden und beschäftigte sich seit seiner Firmengründung mit sog. SOHO-Software-Produkten (Small Office/Home Office). Die bekanntesten Massenprodukte von MGI waren und sind PhotoSuite und VideoWave.

Mitte 1997 hat invers von MGI neben dem Entwicklungsrecht auch das weltweite Exklusiv-Vertriebsrecht an Calamus SL erhalten. Während invers erfolgreich Calamus SL96 und SL98 herausbrachte, wurde bei MGI weiter am neuen Windows-Calamus, dem Calamus Digital Publisher 2.0 gearbeitet. Dieser Publisher wurde nie veröffentlicht, weil MGI Ende 1998 entschied, Calamus passe nicht in die Produktreihe von MGI und würde als supportintensives Produkt dort nicht gut vertreten sein können.

Zu diesem Zeitpunkt entschied invers, Calamus SL auch unter Windows herauszubringen, was konkret bedeutete, Calamus mit einem Starter für Windows zu verbinden und die Dialog-Optik mehr an Windows anzupassen. Seit dem SL99 WinPack hat Calamus SL auch auf Windows-Rechnern erfolgreich seinen Platz gefunden.

Ulf Dunkel von invers Software versuchte im Frühjahr 2000 in Toronto, die Software-Rechte an Calamus SL und das Vertriebsrecht am Calamus Publisher zu erwerben. Zu diesem Zeitpunkt war MGI an die Börse gegangen und sah keinen Spielraum, diese Rechte zu veräußern. Der Calamus Publisher war mittlerweile technisch schon wieder veraltet und beteiligte Lizenzen waren erloschen.

Nach der Übernahme von MGI durch die amerikanische Adaptec-Tochterfirma ROXIO Inc. zum Jahreswechsel 2001/2002 gelang es Ulf Dunkel endlich, die Rechte an Calamus SL von ROXIO zu erwerben. Seit dem 26.07.2002 sind die Calamus-Rechte bei invers Software und somit wieder in Deutschland zuhause.

Die Calamus-Zukunft

Zur Zeit, als MGI noch die Rechte am Calamus hielt, war es invers Software nicht gestattet, Calamus SL auf Windows oder Mac OS zu portieren. Obwohl dieses Verbot nun natürlich nicht mehr gilt, ist eine Sofort-Portierung des kompletten Calamus-Systems, das einige Millionen Codezeilen in C und Assembler umfasst, nicht sinnvoll. Diese Portierung würde mehrere Mannjahre an Resourcen verschlingen, ohne Calamus technisch direkt weiter zu bringen. Daher hat sich Ulf Dunkel zur sog. schleichenden Portierung entschieden. Schon jetzt werden einzelne Teile des Calamus-Systems unter Mac OS bzw. Windows nativ ausgeführt, während andere Teile noch den jeweiligen Starter benötigen, der den originalen TOS-Code unter Windows bzw. Mac OS lauffähig macht.

Als nächste Schritte stehen die Implementierung der supergenauen 160-bit-Vektorausgabe, die Erneuerung der Bediener-Oberfläche und die Überarbeitung der Textformatierung auf der ToDo-Liste. Gleichzeitig steht die Anpassung des Calamus-Systems für Mac OS ganz oben auf der Prioritätenliste. MagicMacX, die neue Startumgebung für Calamus unter Mac OS X, ist mittlerweile in Version 1.0 fertiggestellt. Momentan fehlen noch Anbindungen an Mac OS-X-Systemdruckertreiber, um direkt aus Calamus heraus unter Mac OS X drucken zu können. Parallel wird ein Entwicklungs-System entsprechend dem bekannten Bugzilla-System in der Website aufgesetzt, um allen Calamus-Usern mehr Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Weiterentwicklung zu geben. Dieses Entwicklungs-System bietet u.a. detaillierte Bugreport-Techniken mit automatischer Benachrichtigung über Änderungen, Votieren für besonders dringende Bugs und Status-Berichte.

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